Gloria Patri
Römisch-Katholisch
Eucharistisch

Marianisch
Papsttreu
Traditionsverbunden

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 Heilige Messe  

im überlieferten Ritus    

 

Von Kardinal Newmann

 

"Allein die katholische Kirche ist schön. Sie könnten sehen, was ich meine, wenn Sie eine Kathedrale im Ausland besuchten oder auch eine der katholischen Kirchen unserer Großstädte. Der Zelebrant, Diakon und Subdiakon, die Akolythen mit ihren Leuchtern, der Weihrauch, der gregorianische Gesang - alles verbindet sich zu einem Ziel, einem religiösen Akt. Man spürt, es ist wirklich Gottesverehrung; allen Sinnen, Augen, Ohren, Geruchssinn, wird kundgemacht, dass es hier um Gottesverehrung geht. Die Laien im Kirchenschiff, die ihren Rosenkranz beten oder ihr Gebet verrichten, der Chor, der das Kyrie singt, und der Priester und seine Assistenz, die sich tief verneigen und einander das Confiteor zusprechen. das ist Gottesverehrung, und es geht weit über den Verstand hinaus." 

 

Papst Benedikt XVI:

 

Es gibt keinen Widerspruch zwischen der einen und der anderen Ausgabe des Missale Romanum. In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch. Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und gross; es kann nicht plötzlich rundum verboten oder gar schädlich sein. Es tut uns allen gut, die Reichtümer zu wahren, die im Glauben und Beten der Kirche gewachsen sind und ihnen ihren rechten Ort zu geben. Um die volle "communio" zu leben, können die Priester, die den Gemeinschaften des alten Usus zugehören, selbstverständlich die Zelebration nach den neuen liturgischen Büchern im Prinzip nicht ausschliessen. Ein völliger Ausschluss wäre nämlich nicht in Übereinstimmung mit der Anerkennung des Wertes und Heiligkeit des Ritus in seiner erneuerten Form.
Brief zu dem als "Motu proprio" erlassenen Apostolischen Schreiben, 7. Juli 2007
   

 

 

   

 

Pater Deneke über die Bilanz des Motu Proprio