Das Sakrament der Versöhnung

 

        

„O unbegreifliche und unergründliche
Barmherzigkeit Gottes,
wer vermag dich würdig zu ehren und zu rühmen?
Du größte Eigenschaft des Allmächtigen Gottes,
Du süße Hoffnung des sündigen Menschen.”

 

Aus dem „Tagebuch“ der Heiligen Faustyna Kowalska


„Ich bin dreimal heilig und verabscheue die kleinste Sünde. Ich kann eine Seele nicht lieben, die mit der Sünde befleckt ist, aber sobald sie bereut, sind Meiner Großzügigkeit ihr gegenüber keine Grenzen gesetzt. Meine Barmherzigkeit umfängt und rechtfertigt sie.    

Mit Meiner Barmherzigkeit verfolge Ich die Sünder auf all ihren Wegen und wenn sie zu Mir zurückkehren, freut sich Mein Herz.  

 

Die Bitterkeit, mit der sie Mein Herz getränkt haben, vergesse Ich und freue Mich über ihre Rückkehr. Sage den Sündern, dass keiner vor Meiner Hand entflieht. Wenn sie vor Meinem barmherzigen Herzenfliehen, fallen sie in Meine gerechten Hände. 

 

Sage den Sündern, dass Ich stets auf sie warte, dass Ich am Pulsschlag ihres Herzens höre, wann es für Mich zu schlagen beginnt. Schreibe, dass Ich durch Gewissensbisse zu ihnen spreche, durch Misserfolg, und Leiden, durch Gewitter und Blitze, durch die Stimme der Kirche; wenn sie aber alle Meine Gnaden zunichte werden lassen, beginne Ich zu zürnen und überlasse sie sich selbst und gebe, was sie begehren.“

 

Worte Jesu, des Herrn, zu Schwester Faustyna:

 

Wenn du zur heiligen Beichte kommst, zur Quelle Meiner Barmherzigkeit, fließt  stets auf deine Seele Mein aus dem Herzen quellendes Blut und Wasser und  veredelt deine Seele. 

   

Wenn du zur Beichte kommst, wisse, daß Ich Selbst im Beichtstuhl auf dich warte. Ich verhülle  Mich nur mit dem Priester, aber in der Seele wirke Ich Selbst. 

 

Hier begegnet  das Elend der Seele dem Gott der Barmherzigkeit. Sage den Seelen, daß sie aus  dieser Quelle der Barmherzigkeit nur mit dem Gefäß des Vertrauens schöpfen  können. Wenn ihr Vertrauen groß ist, ist Meine Freigebigkeit grenzenlos.  

 Ströme Meiner Gnade überfluten demütige Seelen. 

Hochmütige sind immer in Armut und Elend, denn Meine Gnade wendet sich von ihnen ab, hin zu den  demütigen Seelen. 

 

Sage den Seelen, wo sie Trost suchen sollen - im Tribunal der Barmherzigkeit, dort gibt es die größten Wunder, die sich ununterbrochen wiederholen.  

 

Um dieses Wunder zu  erreichen, bedarf es keiner weiten Pilgerfahrt, auch nicht äußerer Zeremonien, sondern es genügt, zu Füßen Meines Stellvertreters gläubig hinzutreten und vor ihm sein Elend auszusprechen.  

Dann zeigt sich das Wunder  der Barmherzigkeit in seiner ganzen Fülle.   

Auch wenn die Seele wie eine  verwesende Leiche wäre und eine Belebung, menschlich gesehen, ausgeschlossen  und alles schon verloren - so ist es anders bei Gott. Das Wunder der  Barmherzigkeit Gottes belebt die Seele vollends. 

Ihr Armseligen, die ihr das  Wunder der Barmherzigkeit Gottes für euch nicht in Anspruch nehmt, ihr werdet  vergeblich rufen, weil es dann zu spät sein wird. 

 

Schwester Faustynas Gedanke 

über die Beichte:

 

 

"Was die heilige Beichte betrifft, werde ich das aussuchen, was mich am meisten demütigt und am meisten kostet. Manchmal kostet eine Kleinigkeit mehr als etwas Größeres. Bei jeder Beichte will ich an das Leiden Jesu denken und dabei Reue im Herzen erwecken. Soweit es mit Gottes Gnade möglich ist, will ich mich immer in der vollkommenen Reue üben. Dieser Reue werde ich mehr Zeit widmen. Bevor ich zum Beichstuhl gehe, kehre ich zuvor im geöffneten und barmherzigsten Heren Jesu ein. Auf dem Rückweg vom Beichstuhl werde ich in meinem Herzen große Dankbarkeit zur Dreifaltigkeit erwecken für das unfassbaere Wunder der Barmherzigkeit, das sich in der Seele vollzieht. Je elender meine Seele ist, umso mehr fühle ich, dass mich das Meer der Barmherzigkeit Gottes erfasst und mir Kraft und große Stärke verleiht."

 

"Betet, betet viel

und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet." 


Betet täglich

den Rosenkranz

  

Maria, hilf uns, die Gefahr des Bösen zu überwinden. Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Macht der erbarmenden Liebe. Dass sie dem Bösen Einhalt gebiete! Dass sie die Gewissen verwandle! In deinem Unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung! 

Johannes Paul II. in Fatima, 13. Mai 1982    

  

Am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.

    

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