Gegenwärtige Mystik 

Anmerkung zu Privatoffenbarungen


Die Verbreitung der Privatoffenbarungen beabsichtigt in        keiner Weise, dem Urteil der heiligen Mutter Kirche, der Braut Christi, zuvorzukommen. Deshalb wird sie allen Menschen mit gutem Willen angeboten.

Der Beschluss der Kongregation für dieVerbreitung des Glaubens (A.A.S. Nr. 58/16 vom 19 Dezember 1966), der die Verordnung 1399 (abs. 5) und 2318 abschafft, wurde von S. H. Paul VI am 14. Oktober 1966 genehmigt. Dem Willen S. H. gemäss, wurde er       dann veröffentlicht und deshalb:
 "Ist es nicht länger verboten Schreiben über neue Erscheinungen, Enthüllungen, Visionen, Weissagungen und Wunder, ohne eine Imprimatur zu verbreiten."
 

Das Vatikanische Konzil hat das Informationsrecht anerkannt und nach dem 15. November 1966 gelten die genannten Verordnungen  nicht mehr (Katholische Dokumentation Nr. 1488, S. 327)

 

 

Papst Benedikt XVI. zu Privatoffenbarungen

Nachsynodales Apostolisches Schreiben Verbum Domini

vom 30. September 2010, Kap. 14, Teilb 

                                              

 

"Folglich hat die Synode empfohlen, »den Gläubigen zu helfen, das Wort Gottes von Privatoffenbarungen zu unterscheiden«. Diese        »sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi … zu „vervollständigen“, sondern sollenhelfen, in einem bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben«. Der Wert der Privatoffenbarungen  ist wesentlich unterschieden von der einer öffentlichen Offenbarung: Diese fordert unseren Glauben an, denn in ihr spricht durch       Menschenworte und durch die Vermittlung der lebendigen Gemeinschaft der Kirche hindurch Gott selbst zu uns. Der Maßstab für die Wahrheit einer Privatoffenbarung ist ihre Hinordnung auf Christus selbst. Wenn sie uns von ihm wegführt,dann kommt sie sicher nicht vom Heiligen Geist, der uns in das Evangelium hinein- und nicht aus ihm herausführt. Die Privatoffenbarung ist eine Hilfe zu diesem Glauben, und sie erweist sich gerade dadurch als glaubwürdig, dass sie auf die eine öffentliche Offenbarung verweist. Die kirchliche Approbation einer Privatoffenbarung zeigt daher im wesentlichen an, dass dieentsprechende Botschaft nichts enthält, was demerlauben und den guten Sitten entgegensteht; es ist erlaubt, sie zu veröffentlichen, und den Gläubigen ist es gestattet, ihr in kluger Weise ihre Zustimmung zu schenken. Eine        Privatoffenbarung kann neue Akzente setzen, neue Weisen der Frömmigkeit herausstellen oder altevertiefen. Sie kann einen gewissen prophetischen Charakter besitzen (vgl. 1Thess 5,19-21) und eine wertvolle Hilfe sein, das Evangelium in der    jeweils gegenwärtigen Stunde besser zu verstehen und zu leben; deshalb soll man sie nicht achtlos beiseite schieben.Sie ist eine Hilfe, dieangeboten wird, aber von der man nicht Gebrauch machen muss. Auf jeden Fall muss es darum gehen, dass sie Glaube, Hoffnung und Liebe nährt, die der bleibende Weg des Heils für alle sind."

 
Bezüglich der Privatoffenbarungen heisst es im II. Vatikanischen Konzil (Dogmatische Konstitution der Kirche Nr. 12): „Solche Gnadengaben, ob sie nun von besonderer Leuchtkraft oder aber schlichter und allgemeiner verbreitet sind, müssen mit Dank und      Trost angenommen werden, da sie den Nöten der Kirche besonders angepasst und nützlich sind... Das Urteil über ihre Echtheit und ihren geordneten Gebrauch steht bei jenen, die in der Kirche die Leitung haben und denen es in besonderer Weise zukommt, den Geist nicht auszulöschen, sondern alles zu prüfen und das Gute zu behalten (vgl.1 Thess 5,12.19-20).

    

 

"Betet, betet viel

und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet." 


Betet täglich

den Rosenkranz

  

Maria, hilf uns, die Gefahr des Bösen zu überwinden. Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Macht der erbarmenden Liebe. Dass sie dem Bösen Einhalt gebiete! Dass sie die Gewissen verwandle! In deinem Unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung! 

Johannes Paul II. in Fatima, 13. Mai 1982    

  

Am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.

    

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