Warnung vor den Irrlehren 

 

Aus dem Brief des Heiligen Ignatius von Antiochien an die Epheser. 

 

Heiliger Ignatius von Antiochien, 

geb. um 35 J. gestorben um 117 J., Bischof von Antiochien, Märtyrer und Glaubenslehrer 

   

"Vor den Irrlehrern muß man sich hüten wie vor bösen Hunden; Christus der wahre Arzt.

 

1. Es ist nämlich üblich geworden, daß einige in verwerflichem Truge zwar den (Christen-)Namen zur Schau tragen, aber andere Dinge tun, die Gottes unwürdig sind; diesen müßt ihr ausweichen wie wilden Tieren. Das sind nämlich wütende Hunde, die heimlich beißen; vor diesen müßt ihr euch hüten, da sie (ihre Bisse) schwer zu heilen sind. 

2. Einer ist der Arzt, fleischlich sowohl als geistig, geboren und ungeboren, im Fleische wandelnd ein Gott, im Tode wahrhaftiges Leben, sowohl aus Maria als aus Gott, zuerst leidensfähig, dann leidensunfähig, Jesus Christus unser Herr. 

 

Ignatius warnt vor den Irrlehrern und erklärt sich als Opfer für die Epheser.

 

1. Keiner soll daher euch verführen, wie ihr euch auch nicht verführen lasset; denn ihr gehöret ganz Gott. Wenn nämlich kein Streit bei euch eingedrungen ist, der euch quälen könnte, dann lebt ihr fürwahr Gott gemäß. Ein Sühnopfer für euch bin ich und werde auch geweiht für euch Epheser, die weitberühmte Kirche für ewige Zeiten. 

    

Die Anhänger der Irrlehren werden von Gott bestraft.  

 

1. Lasset euch nicht irreführen, Brüder; die die Ehre eines Hauses schänden, werden das Reich Gottes nicht erben 

2. Wenn nun Leute, die dem Fleische nach solches verübten, dem Tode verfallen sind, um wieviel mehr, wenn einer den Glauben Gottes durch schlechte Lehre schändet, für den Jesus Christus gekreuzigt worden ist? Wer sich dadurch befleckt hat, wird in das unauslöschliche Feuer wandern, ebenso der, welcher ihn hört.

 

 Warnung vor der Irrlehre und deren verderblichen Folgen.

 

1. Deshalb nahm der Herr Salbe auf sein Haupt, damit er der Kirche Unverweslichkeit zuwehe. Salbet euch daher nicht mit dem üblen Geruch der Lehre des Fürsten dieser Welt, damit er euch nicht aus dem zu erwartenden Leben weg in die Gefangenschaft führe. 

2. Warum aber werden wir nicht alle (ohne Ausnahme) verständig, die wir doch die Kenntnis Gottes bekommen haben, das ist Jesus Christus? Warum gehen wir törichterweise verloren, da wir die Gnadengabe verkennen, die uns der Herr wahrhaft gesandt hat?

 

 

 

 

 

 Hier wird die Gruppe der Irrlehrer vom Erzengel Michael aus dem

Himmel verstoßen. Hinter dem hl. Michael sitzen die vier Kirchenväter auf einer Wolke.

 

 

 

"Betet, betet viel

und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet." 


Betet täglich

den Rosenkranz

  

Maria, hilf uns, die Gefahr des Bösen zu überwinden. Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Macht der erbarmenden Liebe. Dass sie dem Bösen Einhalt gebiete! Dass sie die Gewissen verwandle! In deinem Unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung! 

Johannes Paul II. in Fatima, 13. Mai 1982    

  

Am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.

    

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