Geweihtes exorziertes Öl - ein Segensquell für Leib und Seele 

 

 

Eine besondere Sakramentalie ist exorziertes Öl. Laut Don Amorth, dem römischen Exorzist, besitzt das Öl Eigenschaften der Entfernung von verschiedener magischer, vergifteter und unreiner Nahrung, die sich durch Verspeisen oder Trinken im Körper des Besessenen fand.

 

Exorziertes Öl kann also zum Würzen von Speisen verwendet werden, wenn Verdacht auf Konsum von etwas Giftigem, Schädlichem oder Verzaubertem besteht. Das Öl verursacht schnelle Ausscheidung des Objekts. 

Die Einreibung mit dem Öl unterstützt Wirkung der Gnade im Kampf mit dem bösen Geist und dessen Einwirkung auf Körper des Besessenen. 

 

Für geweihtes Öl (nicht zu verwechseln mit Chrysam, einem Gemisch von Öl und Balsam, das vom Bischof am Gründonnerstag zur Spendung der heiligen Sakramente geweiht wird) verwendet man reines Olivenöl. Es dient als Nahrungsmittel, Medizin und Brennstoff für Öllampen. Schon in der Antike ist es als Heilmittel bekannt. In der Heiligen Schrift gibt es ca. 180 Hinweise auf Öl und dessen vielfältige Verwendung. Seine Anwendungsfülle ist ein Zeichen des Heils, eine Salbe für den Wohlgeruch des Leibes, es stärkt die Glieder und mildert den Schmerz der Wunden. Das Öl in den Lampen spendet Licht und Wärme. Es ist ein Ehrenzeichen für den der es empfängt.

 

Das Öl wird von einem Priester geweiht und kann von jedem gebraucht werden. 

Oft hilft das geweihte Öl, wenn keine Medikamente mehr helfen. Man muss damit die kranken Stellen einsalben und dabei mit großem Vertrauen beten. Mit dem geweihten Öl macht man dabei auch ein Kreuzzeichen auf der kranken oder schmerzhaften Stelle des Körpers. 

Wenn es im Sinne Gottes ist, verschwinden die Schmerzen. 

 

Man kann sich selbst, die Mitmenschen, das Haus, die Wohnung, usw mit geweihtem exorzierten Öl vor dämonischen und anderen negativen Einflüssen recht gut schützen.

 

Weihrauch wird unter spezifischen Bedingungen eingesetzt, wenn die bösen Geister die gequälte Person lähmen, sie des Kontakts mit der Umgebung beraubend. Weihrauch reizt die bösen Geister, was zur Enthüllung ihrer Anwesenheit und auch zu ihrer Entfernung beiträgt. Er hilft dem Priester bei der Erkenntnis von bösen Geistern. 


Die Verwendung von Sakramentalien ohne Glaube hat keinerlei Wirkungen. 

 

"Betet, betet viel

und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet." 


Betet täglich

den Rosenkranz

  

Maria, hilf uns, die Gefahr des Bösen zu überwinden. Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Macht der erbarmenden Liebe. Dass sie dem Bösen Einhalt gebiete! Dass sie die Gewissen verwandle! In deinem Unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung! 

Johannes Paul II. in Fatima, 13. Mai 1982    

  

Am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.

    

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