Bedingungen für die Wirkung der Medaille

 

Für die Benediktusmedaille sind die wesentlichen Bedingungen, damit die Wirkungen und Segnungen, Privilegien und Ablässe gültig und wirksam sind, ungefähr folgende:

 

1. Die Benediktusmedaille muß aus Metall, also solid und unzerbrechlich sein, z. B. nicht aus Holz oder Glas.

 

2. Sie muß auf der einen Seite das Kreuz des hl. Benedikt mit der gewöhnlichen Aufschrift darstellen. Auf der Kehrseite muß das Bild des hl. Benedikt dargestellt sein.

 

3. Alle Medaillen müssen von einem Priester geweiht sein, der eigens die Vollmacht dazu besitzt oder erhält. 

 

4. Man muß die so geweihte Medaille in irgend einer Weise in Gebrauch nehmen. Man kann sie z. B. an einer Halskette bei sich tragen oder in die Kleidung einnähen, oder küssen, verehren, in Wohnräumen oder in Stallungen aufhängen, in Garten und Feld zum Schutz vergraben, sie in Wasser, Wein und andere Getränke tauchen und den Trank nehmen, oder in Öl tauchen und mit diesem Öl Kranke salben. Immer aber muß sie mit geziemender Ehrfurcht behandelt werden, weil sie geweiht ist, Heiliges darstellt und zu heiligen Zwecken dient.

 

5. Endlich müssen die von der Kirche vorgeschriebenen Werke verrichtet werden, z. B. die vorgeschriebenen Gebete zur Gewinnung der mit dem Tragen der Medaille verbundenen Ablässe.

 

Die Bedingungen von Seiten des Trägers der Medaille

Vor allem gilt hier als Grundlage ein frommes und gottesfürchtiges, ja nach Vollkommenheit ringendes Leben. Oft mögen sie die kräftigen Gebete des Exorzismus und des heiligen Kreuzes, die auf die Medaille geprägt sind, sich zu eigen machen und als Stoßgebet öfters gebrauchen, z. B.:

in schweren Prüfungen:

Crux sacra sit mihi lux./Das heilige Kreuz, es sei mein Licht.

 

Oder in schweren Versuchungen:

Vade retro Satana / Weiche von mir, Satan.

 

 

So wird die Medaille, die ohnehin mit dem heiligen Kreuz und dem Bilde St. Benedikts gezeichnet ist, ein Werkzeug vieler Gnadenerweise, eine Quelle der Kraft und des Schutzes Gottes. Wir wollen die kostbare Medaille als echte Kinder St. Benedikts in übernatürlichem Glauben wertschätzen, in wahrer Klugheit ausnützen, mit echter Ehrfurcht tragen, küssen und gebrauchen; als Priester sie gerne an seelisch und leiblich Arme und Kranke austeilen, sie selber beständig tragen. Wir alle werden uns bemühen, auch die Ablässe damit zu gewinnen, die mit der Medaille verbunden sind. Schon im Tragen der Medaille liegt eigentlich auch eine Absage an Satan, eine entschiedene Hingabe an Christus, eine entschlossene Annahme des Kreuzes. Es ist das Tragen wie ein Bekenntnis zu Christus und St. Benedikt und wie ein Dauergebet um einen heiligen Heimgang zu Gott durch St. Benedikts mächtigen Schutz und glorreiche Fürbitte. Es liegt darin auch eine Art Daueranrufung St. Benedikts und einständiges Gelöbnis: Heiliger Vater Benedikt, ich gehöre dir, ich bleibe auf deinem Geistesweg, nimm mich mit auf deinem glorreichen Weg zu Gott.

 

 

"Betet, betet viel

und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet." 


Betet täglich

den Rosenkranz

  

Maria, hilf uns, die Gefahr des Bösen zu überwinden. Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Macht der erbarmenden Liebe. Dass sie dem Bösen Einhalt gebiete! Dass sie die Gewissen verwandle! In deinem Unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung! 

Johannes Paul II. in Fatima, 13. Mai 1982    

  

Am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.

    

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