Credo, Domine        

 

 

Hymnus zum Jahr des Glaubens   

 

1) Gehen wir beladen mit Erwartungen

aufmerksam in die Nacht. 

Du triffst uns im Advent der Geschichte, 

Du bist für uns der Sohn des Höchsten. 

Credo Domine. 

Mit den Heiligen, die mit uns wandeln, 

bitten wir Dich, o Herr. 

Adauge nobis fidem! 

Credo Domine, Adauge nobis fidem!  

 

2) Gehen wir, arm und verlaufen ohne das tägliche Brot. 

Du nährst uns mit dem weihnachtlichen Licht. 

Du bist für uns der Morgenstern.

Credo Domine. 

Mit Maria, der ersten aller Gläubigen, 

bitten wir Dich, o Herr.

Adauge nobis fidem! 

Credo Domine, Adauge nobis fidem!   

 

3) Gehen wir, müde und leiden noch mit offenen Wunden. Du heilst, wer Dich sucht in der Wüste. 

Du bist für uns die heilende Hand. 

Credo Domine. 

Mit den Armen, die an der Pforte warten, 

rufen wir Dich an, o Herr. 

Adauge nobis fidem! 

Credo Domine, Adauge nobis fidem! 

 

4) Gehen wir unter dem Gewicht des Kreuzes, 

in den Spuren Deiner Füße. 

Du erstehst am österlichen Morgen. 

Du bist für uns der Lebende, der niemals stirbt. 

Credo Domine. 

Mit den Bedürftigen, die neu geboren werden wollen, 

rufen wir Dich, Herr, an. 

Adauge nobis fidem! 

Credo Domine, Adauge nobis fidem! 

 

5) Gehen wir, aufmerksam auf den Ruf 

eines neuen Pfingsten.

Du schaffst den heiligen Atem neu. 

Du bist für uns das Wort der Zukunft. 

Credo Domine. 

Mit der Kirche, die das Evangelium verkündet, 

bitten wir Dich Herr.

Adauge nobis fidem! 

Credo Domine, Adauge nobis fidem!  

 

6) Gehen wir jeden Tag, 

den Du uns schenkst mit unseren Brüdern und Schwestern. Du bist es, der uns durch die Straßen leitet. 

Du bist für uns die Hoffnung und Ziel. 

Credo Domine. 

Mit der Welt, in der Dein Reich kommt, 

rufen wir, o Herr, zu Dir. 
Adauge nobis fidem! 

Credo Domine, Adauge nobis fidem!

 

 

Adauge nobis fidem! 

 

 

 

"Betet, betet viel

und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet." 


Betet täglich

den Rosenkranz

  

Maria, hilf uns, die Gefahr des Bösen zu überwinden. Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Macht der erbarmenden Liebe. Dass sie dem Bösen Einhalt gebiete! Dass sie die Gewissen verwandle! In deinem Unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung! 

Johannes Paul II. in Fatima, 13. Mai 1982    

  

Am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.

    

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