Porta Fidei 

Die Tür des Glaubens 

 

        

     

 

"Durch diese Tür zu gehen bedeutet,

einen Weg einzuschlagen,

der das ganze Leben fortdauert.

Er beginnt mit der Taufe, 

durch die wir Gott Vater nennen dürfen,

und endet mit dem Übergang durch den Tod

hindurch in das Ewige Leben,

das Frucht der Auferstehung Jesus,

des Hernn, ist."

 

"Einen klaren Glauben nach dem Credo der Kirche zu haben, wird oft mit dem Etikett des Fundamentalismus belegt; während der Relativismus, also das Sich-treiben-lassen von jedem Widerstreit der Meinungen, als die einzige Haltung erscheint, die auf der Höhe der heutigen Zeit ist. Es entsteht eine Diktatur des Relativismus, die nichts als endgültig anerkennt und als letzten Maßstab nur das eigene Ich und seine Wünsche gelten lässt."

Papst Benedikt XVI 

 


"Wir dürfen nicht zulassen, daß das Salz schal wird und das Licht verborgenen gehalten wird... Auch der Mensch von heute kann wieder das Bedürfnis verspüren, wie die Samariterin zum Brunnen zu gehen, um Jesus zu hören, der dazu einlädt, an ihn zu glauben und aus der Quelle zu schöpfen, aus der lebendiges Wasser hervorsprudelt... Wir müssen wieder Geschmack daran finden, uns vom durch die Kirche treu überlieferten Wort Gottes und vom Brot des Lebens zu nähren – Gaben, die allen zur Stärkung angeboten werden, die seine Jünger sind...Die Lehre Jesu ertönt nämlich noch in unseren Tagen mit derselben Kraft: „Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt." 

 

"Die Erneuerung der Kirche geschieht auch durch das Zeugnis, das das Leben der Gläubigen bietet: Die Christen sind nämlich berufen, mit ihrer Existenz in der Welt das Wort der Wahrheit, das der Herr uns hinterlassen hat, leuchten zu lassen".

 

 

"Aus dieser Sicht ist das Jahr des Glaubens eine Aufforderung zu einer echten und erneuerten Umkehr zum Herrn, dem einzigen Retter der Welt. Der „Glaube, der in der Liebe wirksam ist“ wird zu einem neuen Maßstab für das Denken und Tun, der das ganze Leben des Menschen verändert." 

 

Papst Benedikt XVI, Porta Fidei   

 

 

"Wir befinden uns im Jahr des Glaubens, das ich wollte, um gerade unseren Glauben an Gott zu stärken in einem Kontext, der ihn immer mehr als nebensächlich betrachtet. Ich möchte alle einladen, ihr festes Vertrauen auf den Herrn zu erneuern, sich wie Kinder den Armen Gottes anzuvertrauen, in der Gewissheit, daß diese Arme uns immer stützen und uns ermöglichen, Tag für Tag voranzuschreiten, auch in der Mühsal. Ich möchte, dass jeder sich geliebt fühlt von jenem Gott, der seinen Sohn für uns hingegeben und uns seine grenzenlose Liebe gezeigt hat. Ich möchte, dass jeder die Freude empfindet, Christ zu sein. 

In einem schönen Gebet, das man jeden Morgen beten sollte, heißt es: „Ich bete dich an, mein Gott, und ich liebe dich von ganzem Herzen. Ich danke dir, daß du mich erschaffen hast und mich hast Christ werden lassen …“ 

Ja, seien wir froh über das Geschenk des Glaubens; es ist das kostbarste Gut, das niemand uns nehmen kann! Danken wir dem Herrn jeden Tag dafür, mit dem Gebet und mit einem kohärenten christlichen Leben.  

Gott liebt uns, aber er erwartet, daß auch wir IHN lieben!"

 

Papst Benedikt XVI, letzte Generalaudienz, 27. Februar 2013       

 

Domine, adauge nobis fidem!

Herr, mehre unseren Glauben!

 

"Betet, betet viel

und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet." 


Betet täglich

den Rosenkranz

  

Maria, hilf uns, die Gefahr des Bösen zu überwinden. Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Macht der erbarmenden Liebe. Dass sie dem Bösen Einhalt gebiete! Dass sie die Gewissen verwandle! In deinem Unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung! 

Johannes Paul II. in Fatima, 13. Mai 1982    

  

Am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.

    

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