Gebete um einen guten Tod 

 

 

Gegen einen plötzlichen Tod  

 

Gütigster Jesus, um all Deiner grausamen Leiden und
qualvollen Schmerzen, um Deines kostbaren Blutes
und Deiner hochheiligen Wunden, um Deiner letzten
Worte am Kreuz willen bewahre uns vor einem plölichen Tod!
Lass uns Zeit zur Busse! Gib dass wir glücklich scheiden
in Deiner Gnade, damit wir Dich dann ewig lieben
loben und preisen können. AMEN.

 

Weihe der Todesstunde  

an das Unbefleckte Herz Mariens

Erhabene Königin des Weltalls, Mutter Gottes und meine Mutter! Du bist die weiße Lilie der Heiligsten Dreifaltigkeit: der Allmacht des Vaters, der Weisheit des Sohnes, der Liebe des Heiligen Geistes ähnlich, wie kein anderes Geschöpf. Ich glaube, was die heilige katholische Kirche lehrt, dass Du die Mittlerin aller Gnaden bist, dass ich einen guten Tod von Dir erhoffen darf, und dass keiner verloren geht, der in jenem Augenblick von Dir beschützt wird.
 

 

Darum komme ich mit grenzenloser Hoffnung zu Dir, meine Sterbestunde Deinem unbefleckten Herzen anzuvertrauen. Ich bitte Dich durch Jesu Herz und Wunden: übernimm die ganze Sorge für jenen Augenblick, der über meine
Ewigkeit entscheidet!
Ich übergebe Dir jetzt schon meinen Leib und meine Seele, meine äußeren und inneren Güter und auch meine Schulden und meine Pflichten, damit Du darüber verfügest, wie Dein Mutterherz es Dir eingibt. Ich entsage mir selbst in jeder Hinsicht und überlasse mich restlos Deinem Wirken. Ich will dann und dort und so sterben, wie Du es für mich auswählst. Ich vereinige mich mit Dir und Deinem Tod aus meinem ganzen Herzen. Hole mich tief in Dein Sterben hinein und bekleide meine Seele dann mit allen Tugenden, die Du in jenen Augenblicken geübt hast. Lass mich die unendliche Majestät des Vaters so klar schauen, dass ich versunken in tiefste Anbetung, in reinem Gehorsam gegen seinen allheiligen Willen sterbe.
 

Lass den Kreuzestod Jesu, des Erlösers, so erschütternd vor meinem Geiste erstehen, dass ich, ganz zermalmt von Reueschmerz über meine Sünden und von Verlangen nach
Sühne für meine und der Welt Sünden, alle Schmerzen des Todes und den Tod selber freudig erdulde und mein Leben in Jesus für die Rettung der Sünder zum Opfer bringe.
 

Lass aus Deinem unbefleckten Herzen von der Liebe des Heiligen Geistes eine solche Fülle in mich überströmen, dass mehr die Liebessehnsucht nach Gott als das Siechtum des Leibes die Bande zerreiße, die meine Sele noch im Leibe zurückhalten.
Wenn es Dein heiliger Wille ist, so schenke mir die Gnade der heiligen Sterbesakramente, ich bitte Dich demütig und inständig darum. Bereite aber meine Seele darauf vor, auf dass die letzte Lossprechung im kostbaren Blute sie von aller Sünde vollkommen rein wasche; dass die letzte heilige Kommunion mich in so hohem Grade mit Jesus vereinige,
dass alle Gnaden, die ich im Leben durch meine oder fremde Schuld verlor, vollkommen ersetzt werden; dass die letzte heilige Ölung so alle Überbleibsel der Sünden tilge, dass ich ohne Verzug, ohne Fegfeuer, sofort in die Herrlichkeit Gottes und in die Deine eingehen kann.
 

Um für solches Gnadenwirken empfangsbereit zu werden, will ich mich abmühen, auf jede heilige Beicht und jede heilige Kommunion mich so ernst vorzubereiten, als wäre sie die letzte meines Lebens. Nach Deinem Vorbild vereinige ich meinen Tod mit dem Tode Jesu und möchte, dass er so zum Kanal aller Gnaden werde, die Jesus sterbend verdiente für die ganze Welt. Damit alle dafür empfänglich werden, rechne, liebste Mutter, diese meine Vorbereitung allen an, die jetzt im Sterben liegen und noch zum Sterben kommen bis ans Ende der Zeiten.
Durch Dein unbeflecktes Herz opfere ich dem himmlischen Vater den Tod Jesu auf und den Deinen und meinen in Ihm und mit Ihm und durch Ihn nach allen seinen Meinungen und im Namen aller Geschöpfe. So sei denn Dein unbeflecktes Herz, o Maria, das Heiligtum, in dem ich
sterbe; der Altar, auf dem ich eins mit Jesus dem Vater mein Leben zum Opfer bringe; der feste Turm, der mich wider alle Angriffe der Welt und der Hölle sicherstellt. Dein Herz sei mir Sarg und Grab, wo ich der Auferstehung entgegenharre; sei mir die Pforte des Himmels, ja mein Himmel, wo ich die Herrlichkeit Gottes schaue und genieße die ganze Ewigkeit.
Jeder Herzschlag und jeder Atemzug, jedes Ave Maria und jede Aufopferung Jesu sei von nun an ein Amen zu dem, was ich jetzt getan, bis mein Herz stille steht und meine Seele vom Leibe  befreit jubelnd emporsteigen darf und unendlich erschüttert von der Herrlichkeit Gottes der Menscheit Christi und der Deinen, ausdröhnt in ein einziges
ewiges Amen: Amen zu dem, was der Dreieinige Gott für Dich getan und tut; Amen zu dem, was Du, weiße Lilie der Heiligsten Dreifaltigkeit, für Gott getan und tust, für Gott den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, dem durch Dich in Jesus alle Ehre sei von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

Pater Joh. Schmid C. P. 

Imprimatur: Friburg 7.10.54 

Entommen aus dem Buch: Gebete um einen guten Tod und für die Armen Seelen KSA

 

O mein Herr und Heiland, stärke mich in der Stunde meines Todes durch die starken Waffen Deiner heiligen Sakramente und durch den erfrischenden Duft Deiner Tröstungen. Gib, dass die Worte der Lossprechung über mich gesprochen werden, das heilige Öl mich bezeichne und besiegle und Dein eigener hochheiliger Leib meine Nahrung und Dein Blut mir Trank sei! Deine Mutter Maria stehe mir bei, mein Engel spreche Worte des Friedens zu mir, und meine heiligen Patrone mögen mir zulächeln, dass ich mit ihnen und durch sie die Gnade der Beharrlichkeit erlange und sterbe, wie ich zu leben     wünsche, in Deinem Glauben, in Deiner Kirche, in Deinem Dienst und in Deiner Liebe. Amen.

Kardinal Newman

 

 

Nimm hin, o Herr, meine ganze Freiheit, mein Gedächtnis, meinen Verstand und  meinen ganzen Willen, all mein Hab und Gut. Du hast es mir geschenkt, Dir, Herr, gebe ich es wieder zurück. Alles ist Dein; verfüge darüber nach Deinem Willen. Gib mir Deine Liebe und Gnade, das ist mir genug. Leben und Sterben lege ich ganz in Deine Hände. Amen.
Heiliger Ignatius von Loyola
    
Herr, mein Gott, schon jetzt nehme ich den Tod, wie er auch nach Deinem Willen mich treffen mag, mit all seinen Ängsten, Peinen und Schmerzen aus Deiner Hand ergeben und willig an.
Heiliger Papst Pius X.
    
    Mein Herr und mein Gott,
    nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir!
    Mein Herr und mein Gott,
    gib alles mir, was mich fördert zu Dir!
    Mein Herr und mein Gott,
    nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir! Amen.
    Heiliger Bruder Klaus von Flüe
    
    
Jesus, Maria, Josef, Euch schenke ich mein Herz undm eine Seele.
 

Jesus, Maria, Josef, steht mir bei imletzten Streit.  

Jesus, Maria, Josef, lasst meine Seele mit euch in Frieden scheiden.

    

Mein Gott, ich glaube alles, was die heilige katholische Kirche mich zu glauben lehrt. In diesem Glauben will ich leben und sterben. Jesus, ich hoffe auf Deine große Barmherzigkeit. Ich liebe Dich von ganzem Herzen, und   aus Liebe zu Dir bereue ich alle meine Sünden.

    

Mein Gott, von ganzem Herzen verzeihe ich allen, die mich in meinem Leben beleidigt haben oder mir feindlich gesinnt waren. Von ganzem Herzen will ich alle um Verzeihung bitten, die ich je gekränkt oder denen ich wehgetan habe.

    

Mein Gott, gib mir die Gnade der Geduld im Leiden und der Ergebung in  Deinen heiligen Willen. Ich opfere Dir diese Krankheit auf zur Sühne für meine Sünden und vereinige mich mit dem bitteren Leiden und Sterben meines  Herrn.

    

    Herr, wie Du willst, so willich geh’n
    und wie Du willst, soll mir gescheh’n,
    hilf Deinen Willen nur versteh’n.
    Herr, wann Du willst, dann ist es Zeit,
    und wann Du willst, bin ich bereit,
    heut‘ und in alle Ewigkeit.
    Herr, was Du willst, das nehm’ ich hin,
    und was Du willst, ist mir Gewinn,
    genug, dass ich Dein Eigen bin.
    Herr, weil Du’s willst, drum ist es gut,
    und weil Du’s willst, drum hab ich Mut,
    mein Herz in Deinen Händen ruht. Amen.
    sel. P. Rupert Mayer SJ
    
Gebet vor dem Bild des Gekreuzigten

Siehe, o guter und lieber Jesus, vor Deinem Angesicht werfe ich mich nieder und bitte Dich, aus tiefster Seele flehend: Präge meinem Herzen ein den lebendigen Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, eine wahre   Reue über meine Sünden und den festen Willen, mich zu bessern. Mit innigem Mitleid und tiefem Schmerz schaue ich auf Deine fünf Wunden und erwäge dabei, was der Prophet David von Dir, o guter Jesus, geweissagt hat: „Sie haben meine Hände und meine Füße durchbohrt; sie haben alle meine Gebeine gezählt.” Amen.

 

STERBE-ROSENKRANZ

 

Am Anfang: Vater unser, Ave Maria, dann zehnmal nur die Anrufung des Gesetzchen, am Ende Ehre sei dem Vater. 

wie der gewöhnliche Rosenkranz zu beten; jedoch mit folgenden Gesetzchen:

 

1. O Maria, verlass uns nicht,  

    wenn unser Aug` im Tode bricht.

 

2. O Maria, verlass uns nicht,

    wenn unsere Zunge nicht mehr spricht.

 

3. O Maria, verlass uns nicht,

     wenn wir stehen vor Gericht.

 

4. O Maria, verlass uns nicht,

    wenn dein Sohn das Urteil spricht.

 

5. O Maria, verlass uns nicht

    und führe uns zum ewigen Licht.

 

 

Gebet zum Heiligen Josef  

dem Patron der Sterbenden

 

 

 

 

Glorreicher heiliger Josef, du reinster Bräutigam Mariens. Gott hat dich zum Nährvater Seines Sohnes Jesus Christus berufen. Du durftest das göttliche Kind in seliger Freude auf deinen Armen tragen. Erbitte mir von Gott Verzeihung meiner Sünden, aber auch die Gnade deine Tugenden nachzuahmen und stets auf den Wegen Gottes zu wandeln.

 

In deiner Sterbestunde standen Jesus und Maria dir zur Seite; in ihren Armen bist du sanft entschlafen. Ich bitte dich, stehe mir bei am Ende meines Lebens, verteidige mich gegen die Feinde meiner Seele und tröste mich durch die frohe Hoffnung, an deiner Hand in die ewigen Freuden einzugehen. Noch im Sterben will ich die heiligen Namen Jesus, Maria und Josef anrufen. Amen

 

 

 

"Betet, betet viel

und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet." 


Betet täglich

den Rosenkranz

  

Maria, hilf uns, die Gefahr des Bösen zu überwinden. Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Macht der erbarmenden Liebe. Dass sie dem Bösen Einhalt gebiete! Dass sie die Gewissen verwandle! In deinem Unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung! 

Johannes Paul II. in Fatima, 13. Mai 1982    

  

Am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.

    

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