Das Fest der Barmherzigkeit

ein Trost für die ganze Welt  

 

 

Das Fest der Barmherzigkeit hat den höchsten Rang unter allen Andachtsformen zur Barmherzigkeit Gottes, die Schwester Faustyna offenbart worden sind. 

 

"Ich wünsche, dass das Bild, welches du mit dem Pinsel malen wirst, am ersten Sonntag nach Ostern feierlich geweiht wird. Dieser Sonntag soll Fest der Barmherzigkeit sein."

"Ich wünsche, dass die Priester Meine große Barmherzigkeit gegenüber sündigen Seelen verkünden sollen."

Das Fest ist nicht nur ein Tag der besonderen Verehrung Gottes im Geheimnis der Barmherzigkeit, sondern auch die Zeit der Gnade für alle Menschen:  

 

"Ich wünsche, dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird und besonders für arme Sünder (...) Trotz meines bitteren Leidens gehen Seelen verloren. Ich gebe ihnen das letzte Rettungsanker. Falls sie Meine Barmherzigkeit nicht lobpreisen, gehen sie in Ewigkeit verloren."

Die Größe dieses Feiertages ist mit dem Maß der außergewöhnlichen Verheißungen zu messen, die der Herr mit dem Fest verknüpft hat: 

"Wer an diesem Tag zur Quelle des Lebens kommt, erfährt einen vollkommenen Nachlass seiner Schuld und Strafe.  

 

An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet. 

Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen, die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern.

 

Die Seele, die beichtet und die heilige Kommunion empfängt, erhält vollkommene Vergebung der Schulden und der Strafen; an diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch sie fließen die Gnaden. Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären."

 

Foto: Konfessio der heiligen Faustyna (eigenes Bild) 

 

Um in den Genuss dieser großen Gnaden zu kommen, muss man die Bedingungen der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes erfüllen: 

 

- Vertrauen auf die Gütte Gottes und die tätige Liebe zum Nächsten

- im Stande der heiligmachenden Gnade sein - nach der heiligen Beichte

- würdig die heilige Kommunion empfangen

 

 

"Auch wenn die Seele wie eine verwesende Leiche wäre und eine Belebung, menschlich gesehen, ausgeschlossen und alles schon verloren würde - nicht so ist es bei Gott. Das Wunder der Barmherzigkeit Gottes belebt die Seele vollauf."              
             

 

 

Meine Barmherzigkeit ist so groß, dass kein Verstand, weder von Menschen noch von Engeln, sie in Ewigkeit ergründen kann…

 

„Die Sünden, die Mich am meisten verwunden, sind jene des Misstrauens…“

 

„Aus allen Meinen Wunden, besonders aber aus Meinem Herzen, fließen Ströme der Liebe…“

 

„Das Fest der Barmherzigkeit entströmt aus Meinem tiefsten Innern. Ich wünsche, dass es am ersten Sonntag nach Ostern feierlich begangen wird. Dieses Fest wird ein Trost sein für die ganze Welt…“

 

In Vorbereitung zu diesem Fest soll eine Novene gebetet werden, die darauf beruht (an neun Tagen, angefangen am Karfreitag) den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes zu beten:

 

„Ich wünsche, dass du während neun Tage Seelen zur Quelle Meiner Barmherzigkeit hinführst, damit sie Kraft, Trost und allerlei Gnaden schöpfen, die sie für die Mühsal des Lebens benötigen, besonders aber in der Stunde des Todes. An jedem Tag wirst du Meinem Herzen eine andere Gruppe von Seelen zuführen und sie in das Meer Meiner Barmherzigkeit tauchen. Und Ich werde all' diese Seelen in das Haus Meines Vaters führen...“

„Du wirst Meinen Vater jeden Tag, durch Mein bitteres Leiden, um Gnaden für diese Seelen bitten.«   

 

 Eigenes Bild: Sanktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit Krakau 

 

Am 30. April 2000 legte Papst Johannes Paul II. für die Katholische Kirche fest, dass an dem ersten Sonntag nach Ostern der Barmherzigkeitssonntag gefeiert werden soll.

Damit erfüllte er den Wunsch Jesu an die polnische Ordensfrau Maria Faustyna Kowalska, welche Papst Johannes Paul II. am selbigen Tag (30.4.2000) heilig sprach. 

 

VIDEO - FEST DER BARMHERZIGKEIT  


 

 Vollkommener Ablass für das Fest der Barmherzigkeit


 

APOSTOLISCHE PÖNITENTIARIE

DEKRET

Andachtsübungen zu Ehren der Göttlichen Barmherzigkeit mit Ablässen verbunden 


  


 

Papst Benedikt XVI.:

 

Die Macht des Erbarmens
Der Heilige Vater Papst Johannes Paul II. hat gewollt, dass dieser Sonntag als Fest der göttlichen Barmherzigkeit begangen werde: In dem Wort Barmherzigkeit fand er das ganze Erlösungsgeheimnis zusammengefasst und für unsere Zeit neu ausgelegt. Er hat in zwei Diktaturen, in der Begegnung mit Armut, Not und Gewalt die Macht der Finsternis tief erfahren, von der die Welt gerade auch in dieser Stunde bedrängt ist. Aber er hat nicht weniger tief erfahren, dass Gott mit seiner ganz anderen, göttlichen Macht all diesen Gewalten entgegentritt: mit der Macht seines Erbarmens. Sie ist es, die dem Bösen eine Schranke setzt. In ihr drückt sich das ganz eigene Wesen Gottes aus – seine Heiligkeit, die Macht der Wahrheit und der Liebe. Nach der ersten Vesper dieses Sonntags ist er vor zwei Jahren heimgegangen, hineingestorben in die Göttliche Barmherzigkeit, von der er so über den Tod hinaus und von Gott  her neu zu uns spricht: Vertraut dem göttlichen Erbarmen! Werdet Menschen seines Erbarmens Tag um Tag! Das Erbarmen ist das Lichtgewand, das der Herr uns in der Taufe geschenkt hat. Dieses Licht dürfen wir nicht verlöschen lassen; es soll im Gegenteil Tag um Tag wachsen in uns und so der Welt von Gott Kunde bringen.

 

Predigt am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, 15. April 2007  

 

"Betet, betet viel

und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet." 


Betet täglich

den Rosenkranz

  

Maria, hilf uns, die Gefahr des Bösen zu überwinden. Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Macht der erbarmenden Liebe. Dass sie dem Bösen Einhalt gebiete! Dass sie die Gewissen verwandle! In deinem Unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung! 

Johannes Paul II. in Fatima, 13. Mai 1982    

  

Am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.

    

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